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Die Beförderung von Passagieren, Fahrzeugen und Gepäck erfolgt nach den internationalen Verträgen und Konventionen, dem griechischen Code des privaten Seerechts („Greek Code of Private Maritime Law“) und den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Superfast Ferries, Blue Star Ferries und Anek Lines Schiffe (nachfolgend „Schiff/Schiffe“ genannt). Diese Bedingungen (zusammenfassend „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ genannt) wurden von den Geschäftsführern der Schiffe im Namen der jeweiligen Schiffseigner (Geschäftsführer und Schiffseigner nachfolgend zusammenfassend „Firma“ genannt) festgelegt. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten Haftungsbeschränkungen bzw. Haftungsausschluss der Reederei im Fall von Tod, Krankheit, Personenschäden und/oder Beschädigung bzw. Verlust von Fahrzeugen oder Gepäck sowie bei Verspätungen oder Abweichung von der geplanten Route. Kopien der Allgemeinen Beförderungsbedingen der Firma sind auf Anfrage erhältlich.

Fahrpläne – Preise
Die in diesem Katalog angegebenen Tarife und Fahrpläne beruhen auf dem Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung. Sollten sich nach dem Druck die Rahmenbedingungen verändern, behält sich die Firma das Recht vor, die Fahrpläne, Preise und Routen zu ändern und von  vertraglichen Verpflichtungen ohne vorherige Ankündigung zurückzutreten.  Schadenersatzansprüche gegenüber der Firma können hieraus jedoch nicht abgeleitet werden. Die vorgenannten Bedingungen schließen sämtliche unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel eine Erhöhung der Rohölpreise oder Währungsschwankungen mit ein. Im unwahrscheinlichen Fall, dass vertragliche Verpflichtungen nicht erfüllt werden können, hat der Kunde Anspruch auf vollständige Erstattung seiner bereits geleisteten Zahlungen. Die Firma haftet nicht für Verspätungen durch Verschulden Dritter, der Hafenbehörden oder aufgrund extremer und außergewöhnlicher Witterung. Änderungen der Fahrpläne ohne vorherige Ankündigung sind vorbehalten.

Abschluss des Beförderungsvertrages
Gemäß den internationalen SOLAS-Bestimmungen und dem EU-Recht (Richtlinie des Rates  98/41/EC vom 18. Juni 1998) werden für die Bearbeitung der Anmeldung folgende Angaben benötigt: Vor- und Zuname, Geschlecht, Nationalität, Geburtsdatum, gegebenenfalls Fahrzeugtyp und Kennzeichen des Fahrzeuges. Passagiere aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (und außerhalb des Schengen-Raumes) müssen außerdem folgende Angaben machen: Nummer und Ablaufdatum des Reisepasses, Ablaufdatum des Visums (falls Visum erforderlich). Diese Daten müssen der Firma so rechtzeitig zur Verfügung stehen, dass eine Erfassung und Speicherung vor Abfahrt möglich ist.

Gültigkeit des Tickets
Tickets und Tickethinterlegungsbestätigungen sind ab dem Ausstellungstag für ein Jahr gültig, mit Ausnahme von Tickets mit begrenztem Gültigkeitszeitraum. Ein Ticket ist nicht übertragbar vorbehaltlich anderer gesetzlicher Bestimmungen. Nur der Reisende, dessen Namen auf dem Ticket angegeben ist, darf reisen (Passagevertrag). Die Firma behält sich das Recht vor, vom Reisenden vor Reiseantritt gültige Ausweispapiere zu verlangen. Die Firma ist nicht haftbar, wenn eine andere Person, die der Firma gültige Ausweispapiere vorgelegt hat, die mit dem auf dem Ticket angegeben Namen übereinstimmen, als die berechtigte, reist und/oder eine Erstattung erhalten hat.

Wechselkurse
Im Fahrplan genannte Preise und Konditionen können durch Wechselkursschwankungen von denen in anderen Ländern oder an Bord abweichen, wodurch sich beim Ticketkauf an Bord und in anderen Ländern abweichende Preise ergeben.

Rücktritt – Erstattungen
Stornierungen von Fährpassagen sind schriftlich an das Reisebüro, den Hafenagenten,  an die Premium Sales Agenturen oder direkt an die Büros der Firma zu richten, bei der die Buchung und Bezahlung erfolgt sind. Je nach Eingang der schriflichen Stornierung wird der folgende Betrag zurückerstattet (ausgenommen Sonderangebote):
  • Bis 22 Tage vor Abfahrt: 100% des Ticketwertes.
  • 21 Tage bis 8 Tage vor Abfahrt: 80% des Ticketwertes.
  • 7 Tage bis 24 Stunden vor Abfahrt: 50% des Ticketwertes.
  • Bei Stornierungen ab 23 Stunden vor der Abfahrt des Schiffes oder bei Nichterscheinen zur Einschiffung ist die Firma nicht zu einer Erstattung verpflichtet.Tickets können in offene Tickets umgewandelt oder auf ein anderes Abfahrtsdatum umgebucht werden. Werden diese Tickets storniert, gilt der Tag, an dem die Tickets in ein offenes Ticket umgewandelt oder auf ein anderes Datum umgebucht wurde als das Datum der Stornierung. Die Erstattung wird in Relation zum ursprünglichen Reisedatum berechnet. Die Tickets können in OPEN-Tickets umgewandelt oder auf ein anderes Abfahrtsdatum umgebucht werden.Werden diese Tickets storniert, ist der Tag, an dem sie in ein OPEN-Ticket umgewandelt oder auf ein anderes Abfahrtsdatum umgebucht wurden das maßgebliche Stonierungsdatum und die Erstattung wird in Bezug auf das ursprüngliche Reisedatum berechnet.
  • Im Falle einer Stornierung innerhalb weniger als 24 Stunden vor Abfahrt des Schiffes oder bei Nichterscheinen der Reisenden am Check-in ist die Fährgesellschft zu keiner Erstattung verpflichtet.Tickets können in offene Tickets umgewandelt oder auf ein anderes Abfahrtsdatum umgebucht werden. Werden diese Tickets storniert, gilt der Tag, an dem die Tickets in ein offenes Ticket umgewandelt oder auf ein anderes Datum umgebucht wurde als das Datum der Stornierung. Die Erstattung wird in Relation zum ursprünglichen Reisedatum berechnet. Offene Rückfahrttickets, die von Anfang an als offene Tickets ausgestellt und nicht erst umgewandelt wurden in offene Tickets, werden -sofern storniert- zu 100% erstattet (die offene Rückfahrt-Strecke).

    • Im Falle einer Teilstornierung eines Rückfahrttickets, von dem eine Überfahrt durchgeführt wurde, erfolgt die Erstattung wie oben beschrieben (basierend auf dem Zeitpunkt der Stornierung) für die Überfahrt, die nicht erfolgte.

    • Im Falle einer Komplettstornierung eine Rückfahrttickets erfolgt die Erstattung wie oben beschrieben (basierend auf dem Zeitpunkt der Stornierung).

    Erstattungsanfragen müssen schriftlich erfolgen. Stornierungen und Erstattungen können nur beim Reisebüro, Premium Sales Agenten oder bei den Büros der Fährgesellsschaft, die die Tickets ausgestellt haben, erfolgen. Hafenagenten dürfen ein Ticket stornieren, nachdem der Check-in beendet ist, sie können aber kein Geld erstatten. Die Fährgesellschaft darf den gesamten Ticketwert einbehalten, wenn der Reisende sein Überfahrt an einem Zwischenhafen unterbricht, sofern die Unterbrechung nicht wegen Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt war.

Fahrschein mit offenem Rückreisedatum
Offene Tickets gelten 1 Jahr ab Ausstellungsdatum (nicht Druck).Passagiere, die ein Ticket mit offenem Rückreisedatum besitzen, sollten ihre Rückreise rechtzeitig bei dem Reisebüro, dem Hafenbüro, dem Premium-Sales-Agenten oder bei dem Büro der Firma reservieren, bei dem sie das Ticket gebucht und bezahlt haben. Rückfahrtpreise werden grundsätzlich nach den Tarifen der Nebensaison berechnet. Passagiere, die ihre Rückfahrt in der Zwischen- oder Hochsaison oder in einer Periode, in der neue Tarife gelten, antreten, müssen dann die entsprechende Preisdifferenz nachzahlen. Die Firma kann die Mitnahme zum gewünschten Reisezeitpunkt und die Unterbringung in der gewünschten Kategorie nicht garantieren. Es können alternative Abfahrtsdaten oder Unterbringungskategorien angeboten werden.

Verlust des Fahrscheins
Im Falle eines verlorenen Tickets muss der Passagier unmittelbar das ausstellende Reisebüro, den Premium Sales Agenten, den Hafenagenten oder die Gesellschaft informieren. Das nachgedruckte Ticket kann nur vom Reisenden selbst unter Vorlage gültiger Ausweispapiere am Abfahrtshafen abgeholt werden. Anmerkung: Am Check-In müssen alle Passagiere einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.

Ermäßigungen
Für alle Fahrpreisermäßigungen muss auf Verlangen ein gültiger Nachweis vorgelegt werden, z. B. für a) Kleinkinder, b) Kinder, c) Senioren, d) Studenten, e) Jugendliche, f) Mitglieder von Automobil- oder Camping-Clubs. Ermäßigungen müssen bei Buchung geltend gemacht werden. Nach Antritt der Reise ist eine Erstattung ausgeschlossen.

Gruppentarife
Gruppentarife nennen Ihnen die Firma, Reisebüros und die Premium Sales Agenten auf Anfrage. Eine Gruppe besteht aus mindestens 16 voll zahlenden Passagieren. In der Zeit vom 15.07 bis 15.09. besteht eine Gruppe aus mindestens 20 voll zahlenden Passagieren.

 
Unbegleitete Kinder
Die Buchung einer Reise für Kinder unter 15 Jahren ohne Begleitung Erwachsener ist nicht erlaubt. Die Buchung einer Reise für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren ist nur möglich, wenn der/die Erziehungsberechtigte(n) schriftlich ihr Einverständnis zu dieser Alleinreise erteilt haben (gültig nur für Superfast Ferries Schiffe). Entsprechende Vordrucke sind bei den Büros der Firma erhältlich (Kundendienst, Tel.: +30 210 89 19 010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Superfast Ferries Schiffe und Tel. +30 210 41 97 470, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Anek Lines Schiffe).

Passagiere mit Behinderung
An Bord gibt es eine begrenzte Anzahl rollstuhlgerechter Kabinen. Es ist unbedingt erforderlich, diese im Voraus zu buchen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice.

Haustiere
Zur Mitnahme von Haustieren stehen eine begrenzte Anzahl von Kabinen zur Verfügung. Diese Kabinen müssen im Voraus gebucht werden. Sollten diese ausgebucht sein, bieten wir alternativ eine begrenzte Anzahl an Tierboxen an, die ebenfalls im Voraus reserviert werden müssen. Der Tierhalter oder -begleiter ist verpflichtet, auf der Reise gültige Gesundheitspapiere für das Tier mit sich zu führen und alle Einreisebestimmungen zu beachten. (EU-Bürger benötigen außerdem einen EU-Heimtierausweis.) Für Katzen, Hunde und Frettchen muss ein Nachweis über eine gültige Tollwutimpfung vorliegen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt und Ihr Reisebüro. Es ist nicht erlaubt, die Tiere in allgemein zugängliche Innenbereiche wie Bars oder Restaurants mitzunehmen oder im Fahrzeug zu lassen (es sei denn, es ist auf der Adria Camping an Bord gebucht), da der Zutritt zum Autodeck während der Überfahrt verboten ist. An Deck müssen die Tiere einen Maulkorb tragen, angeleint sein und vom Tierhalter begleitet werden. Der Tierhalter- oder –begleiter trägt die alleinige Verantwortung und Haftung für die Pflege, Sicherheit und Hygiene des Tieres unter Einhaltung aller diesbezüglichen Gesetze und Vorschriften. Ausgenommen von den oben genannten Einschränkungen sind Begleittiere von Reisenden mit Körperbehinderungen. Diese Reisenden dürfen ihre Tiere auch in die Innenbereiche des Schiffes mitnehmen. Der Tierhalter ist verpflichtet, die gültigen Papiere der Tiere mit sich zu führen. Hinweis: Für die Beförderung von lebenden Tieren (keine der o.g. Haustiere) gelten die Allgemeinen Bedingungen für Frachtgüter der Firma. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Kundenservice der Firma.

Camping an Bord
Camping an Bord ist auf Überfahrten vom 01. April bis 31. Oktober erlaubt. Passagiere, die mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil reisen, sollten spätestens 3 Stunden vor planmäßiger Abfahrt einchecken. Bei verspäteter Ankunft am Check-in kann die Verladung auf dem offenen Deck nicht garantiert werden. Wegen begrenzter Verfügbarkeit der Stellplätze für Camping an Bord ist eine besonders frühzeitige Buchung zu empfehlen. Aus Sicherheitsgründen sind das Kochen sowie sonstiger Gebrauch von Gas und Feuer strengstens verboten. Bitte beachten Sie besonders die auf dem Schiff erhältlichen Anweisungen für Reisende, die Camping an Bord gebucht haben. Camping an Bord ist nur für Passagiere erlaubt, die mit offiziell registrierten Campingfahrzeugen, Wohnwägen oder Wohnmobilen reisen. Konventionelle Autos und/oder Minibusse werden nicht für Camping an Bord zugelassen. Alle Fahrzeuge, die nicht als Campingfahrzeuge registriert sind, werden nicht zum Camping an Bord zugelassen, und den Passagieren wird der Zugang zum offenen Deck nicht gestattet. Der Fahrzeugschein muss beim Check-in vorgezeigt werden.
Mahlzeiten und Getränke
Mahlzeiten und Getränke Mahlzeiten sind im Fahrpreis nicht inbegriffen.

Persönliches Eigentum
Passagiere sollten ihre Wertgegenstände beim Büro des Zahlmeisters an Bord zur sicheren Aufbewahrung abgeben, vorausgesetzt, dass der Gesamtwert unter € 500,00 liegt. Die Firma haftet nicht für den Verlust von Gepäckstücken, Geld oder Wertgegenständen, die in Kabinen oder im offenen Gepäckraum aufbewahrt werden. Bitte melden Sie jeglichen Verlust persönlichen Eigentums an der Rezeption an Bord oder rufen Sie den Kundenservice an. Während der Überfahrt haben Passagiere keinen Zugriff auf ihre persönlichen Gegenstände, die sich in ihrem Fahrzeug befinden, da der Zugang zur Garage nach Abfahrt des Schiffes verboten ist.

Check-in und Einreisebestimmungen
Gemäß der Sicherheitsbestimmungen des ISPS-Codes (International Ship and Port Facility Security), ist es erforderlich, dass alle Passagiere spätestens 2 Stunden vor der planmäßigen Abfahrt zur Einschiffung erscheinen. Alle Passagiere müssen dem autorisierten Schiffspersonal ihre Bordkarte und einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorzeigen. Die Firma behält sich das Recht vor, die Beförderung von Personen zu verweigern, die, nach bestem Wissen der Firma, keine gültigen Reisedokumente und keine gültige Bordkarte bei sich haben oder nicht zweifelsfrei ihre Identität nachweisen können. Sollte die Firma eine Strafe an eine Einwanderungsbehörde zahlen müssen, wird der Betrag dem Passagier in Rechnung gestellt, der keine ordnungsgemäßen Papiere mit sich führte. Wird von den Behörden einem Passagier die Einreise verweigert oder wird dieser an der Weiterreise gehindert, haftet die Firma nicht für den Rücktransport oder andere anfallenden Kosten. Verweigert die Einwanderungsbehörde die Einreise, trägt der Passagier die Kosten der Heimreise selbst. Wir empfehlen, dass Einwohner aller Staaten bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat die für sie betreffenden Bestimmungen erfragen und beachten. Auch für Kinder und Kleinkinder sind gültige Papiere vorzulegen. Alle Passagiere und alle Gegenstände an Bord können durchsucht werden. Wenn ein Passagier dem nicht zustimmt, wird ihm kein Zutritt mehr an Bord gewährt, und er wird den zuständigen Hafenbehörden gemeldet. Falls ein Passagier, der bereits an Bord ist, das Schiff vor Abfahrt wieder verlassen möchte, muss er sein gesamtes Gepäck und das Fahrzeug mitnehmen. Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass das Verlassen der Schiffsgarage bei Fahrzeugen aller Art gegebenenfalls aufgrund der Parkposition des Fahrzeugs nicht möglich ist. Das Mitführen von Schusswaffen, Munition, explosiven, entflammbaren, leicht entzündbaren und im Allgemeinen gefährlichen Material ist strengsten verboten.

Währung an Bord
Die offizielle Währung an Bord ist der Euro. Es stehen Wechselstuben und ATM-Geldautomaten (nur auf SUPERFAST Schiffen) zur Verfügung. Die gängigen Kreditkarten werden an Bord akzeptiert.

Telekommunikation & Internet
An Bord bestehen folgende Kommunikationsmöglichkeiten:
  • Münztelefon via Satellit.
  • Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon während der gesamten Überfahrt (nur auf Superfast Schiffen). Für Informationen zu den anfallenden Gebühren zu diesem Satelliten-Roaming kontaktieren Sie bitte Ihren Mobilfunkanbieter.
  • Internetnutzung (Olympic Champion, Hellenic Spirit ) und drahtloser Internet-Zugang (Wi-Fi) während der gesamten Überfahrt.

Kundenservice-Hotline
Für alle Anfragen, Kommentare oder Vorschläge wenden Sie sich bitte an den Kundenservice: Tel. +30 210 89 19 010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SUPERFAST Schiffen), Tel. +30 210 41 97 470, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (ANEK Lines Schiffen).

Nützliche Informationen
Kabinen werden als 2-Bett-, 3-Bett- oder 4-Bett-Kabine bezeichnet und angeboten. Dies bezieht sich auf die Anzahl der Passagiere, die die Kabine nutzen, und nicht auf die Anzahl der in der Kabine vorhandenen Betten oder die (Extra-) Ausstattung, über welche die Kabine eventuell verfügt. Passagiere können alle öffentlichen Bereiche des Schiffes (Bars, Restaurants, Lounges etc.) frei nutzen. Das Schlafen in den Lounges und Korridoren ist verboten. Passagiere haben den Anweisungen der Crew im Hinblick auf die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und den reibungslosen Betrieb des Schiffes Folge zu leisten.

Kurzbeschreibung der Bestimmungen über die Rechte der Reisenden im Seeverkehr im Falle eines Unfalls 1

RECHTE DER REISENDEN
Recht auf Entschädigung für den Tod oder Verletzung eines Reisenden
Schifffachrtereignis: der Reisende hat auf jeden Fall Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer oder der Versicherungsgesellschaft des Beförderers von bis zu 250.000 Sonderziehungsrechten (SZR)2, außer in den Umständen, die außerhalb des Beförderers Kontrolle (wie Kriegshandlung, Naturkatastrophen, Handlung von einem Dritten). Entschädigung könnte 400.000 SZRs erreichen, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Nicht -Schifffachrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer oder der Versicherungsgesellschaft des Beförderers von bis zu 400.000 Sonderziehungsrechten, wenn er nachweist, dass das Ereignis, mit Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung von Kabinengepäck
Schifffachrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer von bis zu 2.250 Sonderziehungsrechten, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Nicht - Schifffachrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer von bis zu 2.250 Sonderziehungsrechten, wenn er nachweist, dass das Ereignis, mit Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung allen anderen Gepäcks außer von Kabinengepäck
Der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer von bis zu 12.700 Sonderziehungsrechten (Fahrzeugen, einschließlich des in oder auf dem Fahrzeug beförderten Gepäcks), oder 3.375 Sonderziehungsrechten (sonstiges Gepäck) es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.

Recht auf Entschädigung für Verlust oder Beschädigung von Wertsachen
Der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer von bis zu 3.375 Sonderziehungsrechten für den Verlust oder die Beschädigung von Geld, begebbaren Wertpapieren, Gold, Silber, Juwelen, Schmuck, Kunstgegenständen, es sei denn, dass solche Wertsachen bei dem Beförderer zur sicheren Aufbewahrung hinterlegt sind.

Recht auf Entschädigung eines Reisenden mit eingeschränkter Mobilität für Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen oder sonstige spezielle Ausrüstungen
Schifffachrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer, die dem Wiederbeschaffungswert der betreffenden Ausrüstungen oder gegebenfalls den Reparaturkosten entspricht, es sei denn, der Beförderer weist nach, dass das Ereignis, ohne sein Verschulden oder Fahrlässigkeit eingetreten ist.
Nicht - Schifffachrtereignis: der Reisende hat Anspruch auf eine Entschädigung von dem Beförderer die dem Wiederbeschaffungswert der betreffenden Ausrüstungen oder gegebenfalls den Reparaturkosten entspricht, wenn er nachweist, dass das Ereignis, mit Verschulden oder Fahrlässigkeit des Beförderers eingetreten ist.

Recht auf Vorschusszahlung im Fall eines Schifffahrtereignisses
Bei Tod oder Körperverletzung, hat der Reisende oder jede andere Person, die Anspruch auf Entschädigung, Anspruch auf eine zur Deckung der unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse ausreichende Vorschusszahlung. Die Vorschusszahlung wird berechnet in angemessenem Verhältnis zum erlittenen Schaden, ist binnen fünfzehn Tagen zahlbar, und beträgt mindestens 21.000 € im Todesfall.

ANGABEN DER VERFAHREN UND ANDERE ANGELEGENHEITEN
Schriftliche Anzeige
Bei Beschädigung von Kabinengepäck oder sonstigen Gepäcks, hat der Reisende an der Beförderer eine schriftliche und rechtzeitige Anzeige zu richten. Wenn der Reisende nicht diese Verfahren folgt, verliert er seinen Anspruch auf Entschädigung.

Friste für die Ausübung der Rechte der Reisende
In der Regel muss jede Schadensersatzklage vor einem zuständigen Gericht innerhalb von zwei Jahren erhoben werden. Anfang dieser Frist kann in Abhängigkeit von der Art des Schadens variieren.

Ausnahmen von der Haftung
Die Haftung des Beförderers kann reduziert werden, wenn der Beförderer weist nach, dass der Tod oder die Körperverletzung eines Reisenden oder der Verlust oder die Beschädigung seines Gepäcks durch Verschulden des Reisenden selbst verursacht oder mitverursacht wird.

Die Begrenzungen der unterschiedlichen Entschädigungssummen gelten nicht, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden auf eine Handlung des Beförderers oder eines den ausführenden Beförderer handelnden Bedienstetes oder Beauftragtes zurückzuführen ist, die von ihm selbst entweder in der Absicht, einen solchen Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen wurde, dass ein solcher Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten wurde.

1 Kurzbeschreibung erstellt gemäß Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates, vom 23 April 2009 (AEU L 131 vom 28.5.2009, S. 24) über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See.
2 Der Verlust oder Beschädigung durch Unfall sind auf dem Basis von "Rechnungseinheiten", die die Sonderziehungsrechte (SZR) sind, für die Vertragsstaaten, die Mitglieder des Internationalen Währungsfonds sind (alle EU – Staaten), zu berechnet. Informationen und Wechselkurse für den SZR gegeben an: http://www.imf.org/external/np/exr/facts/sdr.htm. Am 26. November 2012 1 SDR = 1,18 Euro.
3 Bei äußerlich erkennbaren Beschädigung, sollte die schriftliche Anzeige, bei Kabinengepäck, vor oder zu dem Zeitpunkt der Ausschiffung und vor oder zu dem Zeitpunkt der Aushändigung durch den Beförderer gegeben werden. Bei nicht äußerlich erkennbaren Beschädigung oder Verlust des Gepäcks, sollte die schriftliche Anzeige innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem Tag der Ausschiffung oder Aushändigung durch den Beförderer (Oder ihre geplante Aushändigung im Falle von Verlust).
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